Der Blog ist tot – es lebe der Blog

Passiert bei uns denn so wenig oder warum erscheinen hier keine Beitäge?

Nun, es passiert eigentlich zu viel…

Ich denke, man könnte das Jahr 2014 als Jahr der Selbstfindung bezeichnen.
Da war zum einen der unheimlich unbefriedigende Umstand „Umzug“, der eine Menge Rückschlüsse auf Gesellschaft und Menschlichkeit im Großstadtalltag zulässt.

Weiterhin Vorkommnisse, die  gut dazu beigetragen haben, die Sicht auf „wirklich wichtige Dinge“ im Leben zu re-justieren (im Englischen geht re-adjust irgendwie leichter von der Zunge, oder?).

Dann möchte ich auch nicht versäumen, mal richtig Gift und Galle auf Wachstum, Wachstum über alles zu spucken. Ja und nebenbei hat man als Elektrofritze auch einen gewissen Aufklärungsauftrag, was Qualität und Reparierbarkeit von Geräten angeht: auffällig kurzlebig, denn Neuer ist schon lange nicht mehr Besser.

Es war Mitte September, als ich mit den neuen Beiträgen anfing und ich habe gelernt, dass ein gelegentlicher, vormittäglicher Pilzfanggang im Wald bestimmt den Gegenwert von 20.000€ besitzt, zwei Menschen, die von daheim arbeiten, keine 80m² Wohnfläche benötigen, ich eine How to repair your Volvo-Ecke auf dieser Seite einrichten sollte und dass Degrowth kommen wird – by design or by desaster.

Und nun haben wir Februar 2015 und endlich bekommt ihr etwas zu lesen, sorry.

 

About the Author

blackengineer

blackengineerHier soll ich nun also Halbwahrheiten über mich verkünden: Es gab einmal den schönen Spruch "Wir sind die geworden, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben". Das trifft die Sache allerdings nicht unbedingt im Kern. Aber von vorn: Ich bin durch die Hölle gegangen, was in Fachkreisen auch "Studium der Elektrotechnik" heißt, und nun Ingenieur. Entgegen der landläufigen Meinung bin ich auch in der Lage, Dinge nicht ironisch auszudrücken (siehe letzter Satz), was aber für diesen Blog weitestgehend ignoriert werden darf. Das Studium fand in Dresden statt, wo ich auch meine Freundin Sarah fand, ohne die dieses Stück Internet nie entstanden wär. Ich bin ein vielinteressierter Geist und spiele gern mit Gedanken, Worten und... naja, hin und wieder auch gern Computer ;) Die Leidenschaft für alles, was mit Strom funktioniert, habe ich seit Kindesbeinen, was meinen Eltern sicher noch erschreckend bewusst sein dürfte, und da waren dichte beißende Lötdampfschwaden aus dem Keller, explodierende Kondensatoren vorm Frühstück und leidlich mit Tesafilm isolierte 230V-Stromkabelverbindungen (funktioniert bis heute!) noch harmlose Beispiele (man erinnere sich an den oben angebrachten Spruch) . Man ist mittlerweile professioneller geworden, stolzer Besitzer eines immer weiter wachsenden privaten Elektroniklabors und momentan - in Dublin: Der eigentliche Aufhänger für unseren Blog, wobei ich fürchte, dass dieser weiter wuchern wird, wenn wir im Dezember wieder deutschen Boden unter den Füßen haben. Was mache ich hier? Diese Frage wird ausführlich in den Artikeln dieser Site bearbeitet, nur kurz: Ich bin sowas wie die Geheimwaffe des Trinity Colleges für und gegen alle analogtechnischen Probleme und Entwicklungen. Eine letzte Frage sollte ich hier noch klären: WARUM DIESER NICK? ...Es begab sich, dass ich meine Hose wusch, und dieses kurzbeinige Exemplar schwarzer Baumwolle aus einem szeneeinschlägig bekannten Bekleidungsgeschäft trug diesen Namen. Klasse, dacht' ich mir, das passt zu dir – außerdem find' dich über Google keiner – dieser Nickname, das wird meiner.View all posts by blackengineer →

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