Der Artikel zur Lage der Nation

Der Artikel zur Lage der Nation

Es gibt Dinge in Dublin, die sogar von überinsulanen Medien aufgegriffen werden – wenn auch nur, um einen amüsierten Leser zu hinterlassen

Ein Reporter der TAZ jedenfalls, auch Einwohner von Dublin, bringt kurz und prägnant die Lage in der Stadt zur Zeit auf den Punkt. Ein Glück – da muss ich mir diesmal nicht den Kopf zerbrechen, wie ich den Blogartikel zusammenzimmere.

Man folge dem Link und staune, wie eine Millionenstadt auf dem letzten Tropfen dümpelt.

Bei uns ist die Lage bis auf die zum Wassertank umfunktionierten Mülleimer für nächtliches Klospülen etwas entspannter, meine Chefin jedoch beklagte die Unmöglichkeit des Wäschewaschens bei sich daheim und von dem angekündigten Wasserstopp nur bis Sonntag nacht hat die Stadt nun ohne weiteren Kommentar nur ein „review“ gegen Donnerstag angekündigt – ergo: Nix könn’se und wir füllen weiter unsere Mülleimer, hoffen, dass der Toaster nachts nicht in Flammen aufgeht und amüsieren uns trotz der Umstände köstlich.

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blackengineer

blackengineerHier soll ich nun also Halbwahrheiten über mich verkünden: Es gab einmal den schönen Spruch "Wir sind die geworden, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben". Das trifft die Sache allerdings nicht unbedingt im Kern. Aber von vorn: Ich bin durch die Hölle gegangen, was in Fachkreisen auch "Studium der Elektrotechnik" heißt, und nun Ingenieur. Entgegen der landläufigen Meinung bin ich auch in der Lage, Dinge nicht ironisch auszudrücken (siehe letzter Satz), was aber für diesen Blog weitestgehend ignoriert werden darf. Das Studium fand in Dresden statt, wo ich auch meine Freundin Sarah fand, ohne die dieses Stück Internet nie entstanden wär. Ich bin ein vielinteressierter Geist und spiele gern mit Gedanken, Worten und... naja, hin und wieder auch gern Computer ;) Die Leidenschaft für alles, was mit Strom funktioniert, habe ich seit Kindesbeinen, was meinen Eltern sicher noch erschreckend bewusst sein dürfte, und da waren dichte beißende Lötdampfschwaden aus dem Keller, explodierende Kondensatoren vorm Frühstück und leidlich mit Tesafilm isolierte 230V-Stromkabelverbindungen (funktioniert bis heute!) noch harmlose Beispiele (man erinnere sich an den oben angebrachten Spruch) . Man ist mittlerweile professioneller geworden, stolzer Besitzer eines immer weiter wachsenden privaten Elektroniklabors und momentan - in Dublin: Der eigentliche Aufhänger für unseren Blog, wobei ich fürchte, dass dieser weiter wuchern wird, wenn wir im Dezember wieder deutschen Boden unter den Füßen haben. Was mache ich hier? Diese Frage wird ausführlich in den Artikeln dieser Site bearbeitet, nur kurz: Ich bin sowas wie die Geheimwaffe des Trinity Colleges für und gegen alle analogtechnischen Probleme und Entwicklungen. Eine letzte Frage sollte ich hier noch klären: WARUM DIESER NICK? ...Es begab sich, dass ich meine Hose wusch, und dieses kurzbeinige Exemplar schwarzer Baumwolle aus einem szeneeinschlägig bekannten Bekleidungsgeschäft trug diesen Namen. Klasse, dacht' ich mir, das passt zu dir – außerdem find' dich über Google keiner – dieser Nickname, das wird meiner.View all posts by blackengineer →

  1. old fatherold father11-05-2013

    dear author- I know
    Ich bin Zeuge- ein blankes Kabel mt Birne dran und die Frage „Papa, kann ich das jetzt in die Steckdose stecken“hat mich an einem gemütlichen Wochenende von ca. 13 Jahrenvom Lokus getrieben. Das ist die reine Wahrheit.

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